Das systemische Denken
Zusammenhänge sichtbar machen

Jeder Mensch ist Teil eines Systems, wie z.B. einer Familie, eines Paares, eines Teams oder einer Organisation und steht in Beziehung mit seinem System und umgekehrt.

Die Dynamik eines Systems ist vergleichbar mit der eines Mobiles. Bewegt es sich an einer Stelle, so bewegen sich auch die übrigen Teile des Mobiles.

Probleme entstehen dann, wenn das Mobile an einer Stelle im Ungleichgewicht bleibt und Bewegung oder Veränderung nicht mehr möglich sind. Die Entwicklung des Einzelnen und des gesamten Systems ist dann blockiert. In der systemischen Therapie und Beratung werden diese Zusammenhänge sichtbar und bewusst gemacht, so dass der Mensch aus diesem passiven Zustand heraustreten und Entwicklungsschritte aktiv vollziehen kann.

Systemisches Arbeiten in der Einzel-, Paar- und Familientherapie bezieht sich auf die Stärken, Kompetenzen und Ressourcen des Menschen und des ganzen Systems. Probleme und Symptome werden im Hinblick auf ihre Bedeutung im jeweiligen Beziehungskontext betrachtet und vor dem Hintergrund persönlicher und sozialer Wirklichkeitsbeschreibungen in einen Sinnzusammenhang gebracht. Das heißt, dass ein Problem in einem bestimmten Kontext durchaus Sinn macht.
Im system-therapeutischen Dialog kann das Problem zur Lösung umgedeutet werden.



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© Katarina Vojvoda-Bongartz, Seestraße 17, Radolfzell am Bodensee, Tel.: 0 77 32 / 8 97 17 41
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